EUR/JPY dürfte seinen Abwärtstrend fortsetzen, sofern die Bullen den starken Widerstand bei 185 nicht entschlossen durchbrechen können.
Ausblick für EUR/JPY
Nachdem EUR/JPY die letzte Woche knapp unter 185 geschlossen hatte, ist der Kurs unter dem Einfluss einer allgemein schwachen Euro-Währung angesichts eskalierender geopolitischer Spannungen um rund 120 Pips gesunken. Unterdessen gewann der japanische Yen an Stärke, nachdem Japan seine stärkste Warnung vor Devisenmarktinterventionen seit 2024 ausgesprochen hatte, als der USD/JPY die Marke von 160 überschritt. „Wir hören, dass spekulative Bewegungen nicht nur am Rohöl-Terminmarkt, sondern auch am Devisenmarkt zunehmen. Sollte diese Situation anhalten, könnte es an der Zeit sein, entschiedene Maßnahmen zu ergreifen“, sagte Japans oberster Währungsdiplomat Atsushi Mimura.
Mit Blick auf die Zukunft scheint es in der Nähe der 185er-Marke ein großes Angebot zu geben, was diese Zone vorerst zu einem wichtigen Widerstand gemacht hat. Diese Angebotszone muss von den Bullen überwunden werden, sonst könnte sich der Ausblick ins Negative wenden. Daher deuten eine mittelfristige Untersuchung und die technische Analyse des EURJPY-Charts auf eine hohe Wahrscheinlichkeit eines größeren Rückgangs hin, sollte das Paar unterhalb von 185 Fuß fassen.
Wichtige Niveaus im Blick:
Unterstützung: Die unmittelbare Unterstützung liegt bei 183,50, mit weiteren Abwärtszielen bei 182,70 und 182. Die Zone um 182/181,80 ist ein kritischer Unterstützungsbereich, der in den letzten Wochen mehrfach als Nachfrageschwelle fungierte. Ein Durchbrechen dieser Marke nach unten könnte den Weg zu neuen Tiefstständen nahe 180,80/50 ebnen.
Widerstand: Ein nachhaltiger Anstieg über 185 würde die Käufer begünstigen, den bärischen Ausblick entkräften und den EUR/JPY möglicherweise in Richtung 186/186,90 treiben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der EUR/JPY seine Abwärtsdynamik fortsetzen dürfte, sofern die Bullen den starken Widerstand bei 185 nicht entschlossen durchbrechen können.
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