Alles

Der Euro gewann am letzten Tag des Quartals an Schwung: Wie geht es weiter?

Die Erholung des EUR/USD-Kurses hat sich weiter fortgesetzt. Was lässt die Kursprognose für den EUR/USD zu Beginn des ersten Monats des zweiten Quartals vermuten?

Apr 01, 2026
2 Min. Lesezeit
Teilen:

Der Euro zeigte sich am letzten Tag des März gegenüber dem US-Dollar (USD) bemerkenswert stark und stieg um über 100 Pips, um am frühen Mittwoch ein neues Wochenhoch von 1,1610 zu erreichen. Diese Bewegung erfolgte vor dem Hintergrund eines allgemeinen Rückgangs des USD und von Monatsabschluss-Anpassungen. Was lässt die EUR/USD-Kursprognose für den Beginn des ersten Monats des zweiten Quartals erwarten?


EURUSD-Ausblick


Der wichtigste wirtschaftliche Treiber für den Euro wird in dieser Woche die Veröffentlichung der Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland und der gesamten Eurozone sein. Diese Zahlen werden mit Spannung erwartet, da sie die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und die allgemeine Marktstimmung beeinflussen könnten.


Unterdessen wird die Nachhaltigkeit der jüngsten EUR/USD-Gewinne von der Entwicklung des US-Dollars und den aktuellen geopolitischen Entwicklungen abhängen. Darüber hinaus dürfte die Unsicherheit hinsichtlich der Zinspolitik der EZB die kurzfristige Volatilität verstärken, insbesondere nachdem jüngste Wirtschaftsdaten gezeigt haben, dass die Inflation in der Eurozone das 2-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank deutlich überschritten hat.


Technische Prognose für EUR/USD: Hausse oder Baisse?


Technisch gesehen hat das Währungspaar EUR/USD oberhalb der Marke von 1,1400 Unterstützung gefunden. Auf dem Tages-Chart zeigt es jedoch weiterhin gemischte Signale, da es unterhalb sowohl des 100-Tage- als auch des 200-Tage-gleitenden Durchschnitts (SMA) gedeckelt bleibt. Derzeit ist eine Korrekturrallye im Gange, die Leerverkäufer anziehen könnte, die neue Positionen eingehen wollen. Wichtige Widerstandsniveaus, die es zu beobachten gilt, sind die Zone von 1,1700–1,1730. Ein entscheidender Durchbruch und das Halten über diesen Niveaus wären erforderlich, um eine Umkehr des vorherrschenden Abwärtstrends zu bestätigen und weiteres Aufwärtsmomentum zu unterstützen.

eurusd

Umgekehrt könnte ein Scheitern beim Durchbrechen der Widerstandszone von 1,1700–1,1730 zu erneuten Abwärtsdruck führen. In diesem Szenario könnte der EUR/USD die Unterstützungsniveaus um 1,1410–1,1400 erneut testen, gefolgt von 1,1350, sollte der Abwärtstrend anhalten.


Zusammenfassung


Damit der EUR/USD ein nachhaltiges Aufwärtsmomentum gewinnen kann, muss er den Widerstandsbereich von 1,1700–1,1730 durchbrechen und sich darüber halten. Andernfalls bleibt das Paar anfällig für weitere Verluste, wobei wichtige Unterstützungsniveaus bei 1,1410 und 1,1350 wahrscheinlich in naher Zukunft getestet werden.


Warnung! Dieses Material ist nicht als Anlageberatung gedacht. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Erträge. Anlagen in Fremdwährungen können aufgrund von Kursschwankungen Ihre Rendite beeinflussen. Jede Transaktion mit Wertpapieren kann sowohl zu Gewinnen als auch zu Verlusten führen. Die in diesem Material dargelegten Annahmen und Erwartungen sind lediglich Schätzungen, die möglicherweise nicht zutreffend sind und sich je nach den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen ändern können. Diese Aussagen stellen keine Garantie für zukünftige Erträge dar.