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AUD/USD erholt sich wieder auf 0,7100, doch es gibt einen Haken

Der AUD/USD versucht sich nach einer kräftigen Erholung am Donnerstag bei etwa 0,7090 zu stabilisieren. Es ist jedoch verfrüht, daraus zu schließen, dass die vom Aussie dominierte Konsolidierungsphase beendet ist.

Mar 20, 2026
2 Min. Lesezeit
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Es war eine herausfordernde Woche für Händler des australischen Dollars, da das Währungspaar AUD/USD starke Schwankungen in beide Richtungen verzeichnete. Zu Beginn der Woche baute das Paar nach der Entscheidung der Reserve Bank of Australia (RBA) seine Gewinne auf ein neues Wochenhoch von 0,7120 aus. Anschließend fiel es stark auf die wichtige psychologische Unterstützung bei 0,7000 zurück, bevor es sich wieder in Richtung 0,7100 erholte. Die RBA hat wie erwartet eine hawkische Zinserhöhung beschlossen, doch ihre Erklärung unterstrich die wachsenden Sorgen über die globalen Ölpreise und anhaltende Störungen in der Lieferkette.

Wie geht es weiter für den Aussie?

Derzeit versucht sich das AUD/USD-Paar nach einer starken Erholung am Donnerstag bei etwa 0,7090 zu stabilisieren. Es ist jedoch verfrüht, daraus zu schließen, dass die vom Aussie dominierte Konsolidierungsphase beendet ist. Die Bullen haben Mühe, die Dynamik aufrechtzuerhalten, da das Aufwärtsvolumen schwach bleibt – ein wichtiger Faktor, den es genau zu beobachten gilt. Zudem bestehen angesichts anhaltender geopolitischer Spannungen weiterhin Abwärtsrisiken. Daher scheint die jüngste Erholung eher korrigierend zu sein als der Beginn eines neuen Aufwärtstrends. Ein entscheidender Durchbruch über die Widerstandszone bei 0,7200 wäre notwendig, um eine Verschiebung des aktuellen Konsolidierungsmusters zu signalisieren.

Technische Prognose für AUD/USD: Aufwärtsdynamik bleibt begrenzt

Das Währungspaar hat sich in den letzten Handelsstunden nach seinem jüngsten Anstieg seitwärts konsolidiert. Trotz der Erholung besteht das Risiko, dass AUD/USD das Unterstützungsniveau von 0,7000 erneut testen könnte, sollten die Bullen ihre Gewinne nicht ausbauen können. Es ist wichtig zu beachten, dass aggressive Short-Positionen nur unterhalb von 0,7000 in Betracht gezogen werden sollten, da dies ein Schlüsselbereich ist, der wahrscheinlich großes Marktinteresse auf sich ziehen wird.

audusd Ein Durchbrechen der 0,7000-Marke könnte den Weg für einen stärkeren Rückgang ebnen, der möglicherweise die Zone von 0,6940–0,6920 ins Visier nimmt. Umgekehrt könnte das Paar, sollte es wieder Aufwärtsdynamik gewinnen und die Spanne von 0,7140–0,7150 durchbrechen, in Richtung des nächsten wichtigen Widerstands bei 0,7190–0,7200 steigen.

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