Das britische Pfund hat sich nach der Veröffentlichung der britischen Inflationsdaten gegenüber verschiedenen Währungen, darunter dem Dollar, dem Yen und rohstoffgebundenen Währungen, weiterhin stark gezeigt. Technisch gesehen ist der kurzfristige Trend zwar positiv, doch die detaillierte Analyse deutet darauf hin, dass es den Bullen schwerfällt, die Aufwärtsdynamik aufrechtzuerhalten.
—Überblick über die Inflation im Vereinigten Königreich—
—Offizielle Daten des Amtes für nationale Statistik zeigen, dass die Inflation im Vereinigten Königreich im Februar unverändert bei 3 % lag, was über dem 2-Prozent-Ziel der Bank of England liegt, und sich im Monatsvergleich nicht verändert hat. Die jährliche Kerninflationsrate stieg leicht von 3,1 % im Januar auf 3,2 % und entsprach damit den Marktprognosen. Allerdings könnte die Inflation in den kommenden Monaten aufgrund steigender Energiekosten im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt zunehmen.
Ausblick für das britische Pfund
Das britische Pfund blieb gegenüber verschiedenen Währungen stark, darunter dem Dollar, dem Yen und rohstoffgebundenen Währungen. Das GBP ist gestiegen, da Investoren davon ausgehen, dass die Bank of England ihre Geldpolitik weiter straffen wird, um die Inflation zu senken, da es Jahre dauern könnte, bis das Verbraucherpreiswachstum wieder auf die Zielrate von 2 % zurückkehrt. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die am Freitag erscheinenden britischen Einzelhandelsumsatzdaten und die bevorstehenden Äußerungen von Vertretern der Bank of England und der Federal Reserve.
—Technische Analyse GBPUSD
—Technisch gesehen ist der kurzfristige Trend zwar positiv, doch die detaillierte Analyse deutet darauf hin, dass es den Bullen schwerfällt, die Aufwärtsdynamik aufrechtzuerhalten. Für einen deutlichen Aufwärtstrend muss das Währungspaar auf Wochenbasis die Marke von 1,3500 durchbrechen und darüber halten. Der Bereich zwischen 1,3500 und 1,3530 bleibt kurzfristig der wichtigste Widerstandsbereich, den es zu beobachten gilt. Solange die Kurse unterhalb dieses Bereichs bleiben, dürfte sich der gemischte Trend fortsetzen, selbst bei potenziellen Short-Covering-Aktivitäten und einigen bullischen Bewegungen auf niedrigeren Niveaus.
Auf der Unterseite liegt das nächste Unterstützungsniveau bei 1,3350/40 (20-Tage-SMA). Sollte es unter dieses Niveau fallen, wird es auf das nächste Unterstützungsniveau zusteuern, das sich in der Nähe von 1,3300/1,3280 befindet – dem wichtigsten Unterstützungsbereich für diese Woche. Es wird erwartet, dass diese Zone erhebliches Marktinteresse auf sich ziehen wird, weshalb sie genau beobachtet werden sollte.
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Wenn vom Federal Reserve System die Rede ist, denken die meisten Menschen an Sitzungen des Offenmarktausschusses (FOMC), Diagramme mit Zinssätzen und Pressekonferenzen, die die Aktienmärkte bewegen. Die Steuerung des Geldpreises ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Hinter den Kulissen dieser Institution verbirgt sich ein komplexer Apparat, der nicht nur die Wirtschaft der Vereinigten Staaten, sondern auch die Stabilität des globalen Handels grundlegend beeinflusst. In Wirklichkeit fungiert die Fed als Hauptarchitekt der finanziellen Realität, deren Entscheidungen das Umfeld für alle prägen, die Kapital auf dem Markt einsetzen.
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Die gängige Vorstellung davon, wie Finanzmärkte funktionieren, beruht oft auf einer vereinfachten Sichtweise des Kräfteverhältnisses zwischen Käufern und Verkäufern. Häufig wird behauptet, dass Preise steigen, weil der Markt von der Anzahl der Kaufwilligen dominiert wird. Diese Interpretation ist jedoch technisch ungenau und verhindert ein tieferes Verständnis der Marktdynamik. Der eigentliche Treiber des Wandels ist nicht die Anzahl der Teilnehmer, sondern das komplexe Zusammenspiel verschiedener Ordertypen und der Grad der Aggressivität, mit der diese Orders ausgeführt werden.
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