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Die Rohöl-Optimisten haben weiterhin die Oberhand

Es wird erwartet, dass die Rohölpreise diese Woche weiterhin sehr volatil bleiben und stark auf aktuelle Entwicklungen in Bezug auf die Lage im Nahen Osten reagieren werden.

Apr 07, 2026
3 Min. Lesezeit
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Die Rohölpreise verzeichneten in den vergangenen Tagen und Wochen einen starken Aufwärtstrend. Die verschärften Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben die weltweiten Rohölpreise auf neue Mehrmonatshochs getrieben und damit Bedenken hinsichtlich eines erhöhten Inflationsdrucks auf die sich erholende Wirtschaft geweckt.


Die Ölpreise zeigten sich die gesamte letzte Woche über bullisch und standen Anfang dieser Woche angesichts eskalierender geopolitischer Spannungen im Nahen Osten unter zusätzlichem Kaufdruck. Am Dienstag näherte sich Brent-Rohöl der Marke von 111 US-Dollar pro Barrel, während West Texas Intermediate (WTI) stabil über 115 US-Dollar notierte. Beiden Referenzwerten scheint es jedoch an Schwung zu mangeln, da die Anleger vor Ablauf der von Präsident Donald Trump gesetzten Frist bei aggressiven Geboten vorsichtig wurden.


Rohöl und Geopolitik


Die Aufwärtsdynamik nahm am frühen Dienstag zu, als Präsident Trumps Frist für angedrohte Angriffe auf Teherans Infrastruktur näher rückte, nachdem der Iran einen vorgeschlagenen 45-tägigen Waffenstillstand abgelehnt hatte. Der Iran besteht auf einer dauerhaften Beendigung des Konflikts mit Garantien gegen künftige Angriffe und kontert mit eigenen 10-Punkte-Forderungen. Trump bezeichnete die Reaktion des Irans als „nicht gut genug“ und bekräftigte seine Drohungen, die Infrastruktur anzugreifen, sollte die Straße von Hormus nicht bis zu seiner Frist wieder geöffnet werden.


Unterdessen herrscht an den Rohstoffmärkten Unsicherheit über das Tempo künftiger Zinssenkungen der US-Notenbank, da steigende Ölpreise bei globalen Anlegern kurzfristige Inflationssorgen schüren. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Veröffentlichung wichtiger US-Inflationsdaten in dieser Woche, wobei Händler hoffen, dass diese Zahlen Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank geben werden.


Zusammenfassung


Es wird erwartet, dass die Rohölpreise diese Woche weiterhin sehr volatil bleiben und empfindlich auf neue Entwicklungen in der Lage im Nahen Osten reagieren. WTI-Rohöl notiert nahe seinen Höchstständen vom März, wobei technische Indikatoren darauf hindeuten, dass der Aufwärtstrend intakt bleibt und sich fortsetzen könnte, sollten die Preise die jüngsten Höchststände durchbrechen. Ein Scheitern des Ausbruchs nach mehreren Versuchen könnte jedoch auf eine Abschwächung der Aufwärtsdynamik hindeuten. Mit Blick auf die Zukunft werden Neuigkeiten zu Trumps Iran-Politik, geopolitische Entwicklungen, US-Verbraucherpreisindexdaten und Äußerungen von Fed-Entscheidungsträgern die entscheidenden Faktoren sein, die die kurzfristigen Ölpreisbewegungen beeinflussen.


Warnung! Dieses Material ist nicht als Anlageberatung gedacht. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Erträge. Anlagen in Fremdwährungen können Ihre Erträge aufgrund von Wechselkursschwankungen beeinflussen. Jede Transaktion mit Wertpapieren kann sowohl zu Gewinnen als auch zu Verlusten führen. Die in diesem Material dargelegten Annahmen und Erwartungen sind lediglich Schätzungen, die möglicherweise nicht zutreffend sind und sich je nach den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen ändern können. Diese Aussagen stellen keine Garantie für zukünftige Erträge dar.

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