Der allgemeine Trend des Dollars bleibt gemischt und hängt davon ab, ob die Käufer die Unterstützungszone zwischen 98,50 und 98,00 verteidigen können. Händler sollten auf Umkehr- oder Fortsetzungssignale in der Nähe dieser wichtigen Niveaus achten.
Allerdings hat der Dollar noch keinen entscheidenden Ausbruch nach oben geschafft. Die Erwartung einer strafferen Geldpolitik seitens der Europäischen Zentralbank und der Bank of Japan stützt weiterhin deren jeweilige Währungen und begrenzt damit den Aufschwung des US-Dollars.
Was sollten Händler im Auge behalten?
Aufgrund des Feiertags in den USA und fehlender wichtiger Konjunkturdaten dürfte das Handelsvolumen am Montag verhalten ausfallen. Dennoch bleiben die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten eine bedeutende Quelle potenzieller Marktvolatilität.
Nach dem starken Arbeitsmarktbericht wird sich der Fokus des Marktes auf die in dieser Woche anstehenden Veröffentlichungen des Verbraucherpreisindex (CPI) und des Erzeugerpreisindex (PPI) verlagern. Diese Inflationszahlen könnten die Erwartungen hinsichtlich der nächsten geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve erheblich beeinflussen und zu erneuter Volatilität an den Devisenmärkten führen.
Technischer Ausblick für den DXY
Der allgemeine Trend des Dollars bleibt gemischt und hängt davon ab, ob die Käufer die Unterstützungszone von 98,50–98,00 verteidigen können. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels notiert der DXY über 99,00, wodurch Kursbewegungen um dieses Niveau herum für den Ausblick auf die kommende Woche besonders entscheidend sind.
Händler sollten auf Umkehr- oder Fortsetzungssignale in der Nähe dieser Schlüsselniveaus achten. Ein nachhaltiger Anstieg über 99,50 würde das bullische Szenario untermauern und bestätigen, dass die Käufer die Kontrolle zurückgewinnen. In diesem Szenario wären die nächsten Aufwärtsziele 100,00 und 100,30. Umgekehrt würde ein Durchbrechen der Marke von 98,50 – und insbesondere unter 98,00 – die bullische Struktur untergraben und das Risiko einer tieferen Korrektur erhöhen.
Fazit
Dollar-Händler sollten die bevorstehenden US-Inflationsdaten, geopolitische Entwicklungen und Äußerungen von Entscheidungsträgern der Federal Reserve genau beobachten, um neue Erkenntnisse zur Geldpolitik zu gewinnen. Aus Sicht der Kursentwicklung scheint der Dollar in einen erneuten Aufschwung einzutreten. Sofern die Unterstützungszone von 98,50–98,00 hält, besteht die bevorzugte Strategie darin, im Einklang mit dem vorherrschenden Trend zu handeln und Kursrückgänge als potenzielle Gelegenheiten zum Aufbau von Long-Positionen zu betrachten.
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