Der Goldpreis setzte seinen Abwärtstrend zu Beginn des New Yorker Handels fort und erreichte mit 4.520 US-Dollar ein neues Mehrwochen-Tief. Die Stärke des US-Dollars und die restriktive Haltung der US-Notenbank waren die wichtigsten negativen Faktoren, die den Goldpreis unter Druck setzten.
Hawkische Fed und starker Dollar treiben Gold nach unten
Die Stärke des US-Dollars und die hawkische Haltung der Federal Reserve waren die wichtigsten negativen Faktoren, die Druck auf die Goldpreise ausübten. Bei ihrer Sitzung im März hielt die Fed die Zinsen unverändert bei 3,50 %–3,75 %, doch Fed-Chef Powell wies darauf hin, dass steigende Ölpreise im Zusammenhang mit den Spannungen im Iran die Inflation kurzfristig anheben könnten. Dies ist von Bedeutung, da anhaltende Inflationssorgen die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen verringern und damit den Dollar stärken.
—XAUUSD: kurzfristiger technischer Ausblick
—Der Goldpreis gab nach, nachdem er auf dem Tages-Chart die psychologische Unterstützungsmarke von 5.000 $ unterschritten hatte, was auf eine Wiederaufnahme des Abwärtstrends hindeutet. Der 14-Perioden-Relative-Stärke-Index (RSI) bewegte sich in den bärischen Bereich von 20,00–40,00, was auf eine etablierte bärische Dynamik hindeutet.
Technisch gesehen fiel der Preis unter 4.600 $ und erreichte ein Tief von 4.520 $, bevor eine moderate Korrektur einsetzte. Wichtige Angebots- und Nachfragestufen sind im beigefügten Chart hervorgehoben.
Mit Blick auf die Zukunft liegt die nächste wichtige Unterstützungszone für die Bullen bei 4.500/4.480 $. Solange der Kurs über diesem Bereich bleibt, wird eine Erholungsrallye erwartet, die möglicherweise 4.600 $ und, bei zunehmender Dynamik, 4.680 $ zum Ziel hat. Ein Durchbrechen der 4.500-Dollar-Marke – und insbesondere der 4.480-Dollar-Marke – könnte jedoch einen anhaltenden Ausverkauf auslösen.
Zusammenfassung
Der kurzfristige Ausblick für Gold bleibt anfällig für geopolitische Entwicklungen und Zinserwartungen. Es wird erwartet, dass das Metall kurzfristig volatil bleibt. Diese Volatilität birgt sowohl Herausforderungen als auch Chancen; bei kluger Handhabung kann sie zu Ihrem größten Vorteil werden. Anleger sollten geopolitische Ereignisse und die Mitteilungen der Federal Reserve genau beobachten, um die sich verändernden Marktbedingungen effektiv zu meistern.
Haftungsausschluss! Dieses Material ist nicht als Anlageberatung gedacht. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Gewinne. Anlagen in Fremdwährungen können aufgrund von Kursschwankungen Ihre Rendite beeinflussen. Jede Wertpapiertransaktion kann sowohl zu Gewinnen als auch zu Verlusten führen. Die in diesem Material dargelegten Annahmen und Erwartungen sind lediglich Schätzungen, die möglicherweise nicht zutreffend sind und sich je nach den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen ändern können. Diese Aussagen stellen keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung dar.
Die meisten Trader verbringen ihre Zeit damit, Charts zu analysieren, Indikatoren zu verfolgen und auf Nachrichten zu reagieren. Doch hinter jeder bedeutenden Kursbewegung verbirgt sich eine Kraft, die die technische Analyse allein selten offenbart: der bewusste, sorgfältig gesteuerte Ein- oder Ausstieg institutionellen Kapitals. Wenn ein Hedgefonds, eine Investmentbank oder ein großer Vermögensverwalter beschließt, eine Position im Wert von Hunderten von Millionen Dollar umzuschichten, reagiert der Markt nicht einfach nur. Er beugt sich. Und zu verstehen, warum dies geschieht und welche Spuren es hinterlässt, ist eines der praktischsten Dinge, die ein Trader lernen kann.
Mehr lesen →Wenn vom Federal Reserve System die Rede ist, denken die meisten Menschen an Sitzungen des Offenmarktausschusses (FOMC), Diagramme mit Zinssätzen und Pressekonferenzen, die die Aktienmärkte bewegen. Die Steuerung des Geldpreises ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Hinter den Kulissen dieser Institution verbirgt sich ein komplexer Apparat, der nicht nur die Wirtschaft der Vereinigten Staaten, sondern auch die Stabilität des globalen Handels grundlegend beeinflusst. In Wirklichkeit fungiert die Fed als Hauptarchitekt der finanziellen Realität, deren Entscheidungen das Umfeld für alle prägen, die Kapital auf dem Markt einsetzen.
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