Der Goldpreis gleicht seine Verluste wieder aus, doch seine Aufwärtsversuche scheinen begrenzt zu sein, da der Kurs unterhalb der wichtigsten gleitenden Durchschnitte notiert und der allgemeine Trend weiterhin zugunsten der Verkäufer verläuft.
Was treibt die Goldpreise nach unten?
Die Neubewertung der Erwartungen hinsichtlich einer Zinssenkung durch die Federal Reserve hat einige Gold-Bullen verunsichert und die Bären dazu veranlasst, die Preise stark nach unten zu drücken. Zudem hat die Entspannung der Spannungen zwischen den USA und dem Iran die Nachfrage nach dem als sicherer Hafen geltenden Metall verringert. Gleichzeitig zeigt eine Analyse des Dollar-Stärke-Index, dass der anhaltende Ausverkauf bei Gold und Silber in erster Linie durch eine breit angelegte Dollarstärke getrieben wird. Steigende Anleiherenditen stellen weiterhin einen erheblichen Gegenwind für zinslose Anlagen wie Gold dar.
Grundsätzlich wird erwartet, dass Gold in dieser Woche aufgrund eines vollgepackten Wirtschaftskalenders eine erhöhte Volatilität erleben wird, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf dem am Donnerstag erscheinenden US-PCE-Inflationsbericht liegt. Heute richtet sich die Aufmerksamkeit auf die nordamerikanische Handelssitzung, in der die vorläufigen US-PMI-Werte für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor veröffentlicht werden. Deutliche Abweichungen dieser PMI-Werte von den Prognosen könnten eine erhöhte Marktvolatilität auslösen. Anleger werden zudem die Äußerungen von Vertretern der Federal Reserve genau beobachten, um weitere Einblicke in die künftige geldpolitische Ausrichtung zu gewinnen.
Technische Analyse zu Gold (XAUUSD)
Technisch gesehen steht Gold nach seinem starken Rückgang von 4.380 US-Dollar weiterhin unter starkem Abwärtsdruck. Die Kurse notieren unterhalb wichtiger gleitender Durchschnitte, wobei der allgemeine Trend zugunsten der Verkäufer verläuft. Die jüngste Kursentwicklung deutet auf eine anhaltende Dominanz der Verkäufer hin, da jedes bullische Erholungsmanöver auf erneuten Verkaufsdruck stieß. Ein Schlusskurs unterhalb der Unterstützungsmarke von 4.100 $ im Vier-Stunden-Chart würde die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rückgangs in Richtung des Bereichs von 4.000 $ bis 3.950 $ erhöhen. Das Niveau von 4.050/30 $ könnte zuvor eine vorübergehende Unterstützung bieten. Auf der Oberseite müssten die Bullen die Preise innerhalb desselben Zeitraums wieder über die bedeutende Widerstandszone nahe 4.270–4.280 $ treiben, um den aktuellen Abwärtstrend umzukehren und die Aussichten auf eine bärische Konsolidierung zu ändern.
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Das USD/CAD-Paar notiert über 1,4180. Die Bullen haben mit einer starken, bullischen Fortsetzungskerze die Kontrolle behalten; allerdings nähert sich der Kurs einer kritischen Widerstandszone zwischen 1,4200 und 1,4230, wo erheblicher Verkaufsdruck entstehen könnte.
Mehr lesen →Der Euro reagierte nur verhalten auf die jüngsten Inflationszahlen aus der Eurozone, was darauf hindeutet, dass sich die Aufmerksamkeit des Marktes in erster Linie auf die bevorstehende FOMC-Sitzung und geopolitische Entwicklungen richtet.
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