Diese Woche werden fünf große Zentralbanken ihre geldpolitischen Entscheidungen bekannt geben. In den nächsten 48 Stunden werden die US-Notenbank, die Bank of England und die Schweizerische Nationalbank ihre Zinsentscheidungen bekannt geben.
RBA und BOJ läuteten die Woche der Zentralbanksitzungen ein
Diese Woche werden fünf große Zentralbanken ihre geldpolitischen Entscheidungen bekannt geben. Die Bank of Japan (BOJ) eröffnete die Woche am Dienstag mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte und hob die Zinsen auf 1,00 % an – ein Niveau, das seit 1995 nicht mehr erreicht wurde – und verzeichnete damit die erste Erhöhung seit Dezember.
Unterdessen entschied sich die Reserve Bank of Australia (RBA) dafür, den Leitzins nach drei aufeinanderfolgenden Anhebungen zu Beginn dieses Jahres bei 4,35 % zu belassen. RBA-Gouverneurin Michele Bullock betonte, dass die Inflation weiterhin ein Hauptanliegen sei, und deutete die Möglichkeit weiterer Straffungen an, falls erforderlich. Die Marktreaktionen fielen verhalten aus, da beide Entscheidungen den Erwartungen entsprachen.
Der Fokus richtet sich nun auf die Sitzungen des FOMC und der BOE
In den nächsten 48 Stunden werden die US-Notenbank (Federal Reserve), die Bank of England (BOE) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Zinsentscheidungen bekannt geben. Die Sitzung der Federal Reserve ist besonders bemerkenswert, da es die erste Sitzung von Kevin Warsh als Fed-Vorsitzender sein wird. Die Fed wird ihre nächste geldpolitische Entscheidung am Mittwoch bekannt geben, wobei Ökonomen davon ausgehen, dass die Zentralbank ihren Leitzins in einer Spanne von 3,5 % bis 3,75 % belassen wird. Folglich dürften die aktualisierten Zinsprognosen und die Pressekonferenz von Fed-Vorsitzendem Warsh nach der Sitzung mehr Gewicht haben als die Zinsentscheidung selbst.
Am Donnerstag werden die Bank of England (BOE) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) zusammenkommen, um über die Zinssätze zu beraten. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass beide Zentralbanken die Zinsen aufgrund des schwachen wirtschaftlichen Umfelds und der unsicheren Inflationsaussichten unverändert lassen werden. Für die BOE wird prognostiziert, dass die Zinsen bei etwa 3,75 % bleiben, wobei Marktbeobachter genau auf Hinweise auf eine mögliche künftige Lockerung achten.
Warnung! Dieses Material ist nicht als Anlageberatung gedacht. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Erträge. Anlagen in Fremdwährungen können Ihre Erträge aufgrund von Wechselkursschwankungen beeinflussen. Jede Transaktion mit Wertpapieren kann sowohl zu Gewinnen als auch zu Verlusten führen. Die in diesem Material dargelegten Annahmen und Erwartungen sind lediglich Schätzungen, die möglicherweise nicht zutreffend sind und sich je nach den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen ändern können. Diese Aussagen garantieren keine zukünftigen Renditen.
Elon Musks Raketenunternehmen wird am Freitag, dem 12. Juni, den größten Börsengang der Geschichte durchführen. Der erste Handelstag dürfte zu den am meisten beachteten Handelstagen des Jahrzehnts gehören.
Mehr lesen →Der Dollar verzeichnete einen deutlichen Rückgang, was auf eine Konsolidierungsphase innerhalb des jüngsten Aufwärtstrends hindeutet. Der Index gab zum zweiten Mal in Folge nach und testete die kurzfristige Unterstützung bei 99,70, bevor er sich wieder in Richtung der 100-Punkte-Marke erholte.
Mehr lesen →