Die Erholung des EUR/USD-Kurses hat sich weiter fortgesetzt. Was lässt die Kursprognose für den EUR/USD zu Beginn des ersten Monats des zweiten Quartals vermuten?
Der wichtigste wirtschaftliche Treiber für den Euro wird in dieser Woche die Veröffentlichung der Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland und der gesamten Eurozone sein. Diese Zahlen werden mit Spannung erwartet, da sie die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und die allgemeine Marktstimmung beeinflussen könnten.
Unterdessen wird die Nachhaltigkeit der jüngsten EUR/USD-Gewinne von der Entwicklung des US-Dollars und den aktuellen geopolitischen Entwicklungen abhängen. Darüber hinaus dürfte die Unsicherheit hinsichtlich der Zinspolitik der EZB die kurzfristige Volatilität verstärken, insbesondere nachdem jüngste Wirtschaftsdaten gezeigt haben, dass die Inflation in der Eurozone das 2-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank deutlich überschritten hat.
Technisch gesehen hat das Währungspaar EUR/USD oberhalb der Marke von 1,1400 Unterstützung gefunden. Auf dem Tages-Chart zeigt es jedoch weiterhin gemischte Signale, da es unterhalb sowohl des 100-Tage- als auch des 200-Tage-gleitenden Durchschnitts (SMA) gedeckelt bleibt. Derzeit ist eine Korrekturrallye im Gange, die Leerverkäufer anziehen könnte, die neue Positionen eingehen wollen. Wichtige Widerstandsniveaus, die es zu beobachten gilt, sind die Zone von 1,1700–1,1730. Ein entscheidender Durchbruch und das Halten über diesen Niveaus wären erforderlich, um eine Umkehr des vorherrschenden Abwärtstrends zu bestätigen und weiteres Aufwärtsmomentum zu unterstützen.
Umgekehrt könnte ein Scheitern beim Durchbrechen der Widerstandszone von 1,1700–1,1730 zu erneuten Abwärtsdruck führen. In diesem Szenario könnte der EUR/USD die Unterstützungsniveaus um 1,1410–1,1400 erneut testen, gefolgt von 1,1350, sollte der Abwärtstrend anhalten.
Damit der EUR/USD ein nachhaltiges Aufwärtsmomentum gewinnen kann, muss er den Widerstandsbereich von 1,1700–1,1730 durchbrechen und sich darüber halten. Andernfalls bleibt das Paar anfällig für weitere Verluste, wobei wichtige Unterstützungsniveaus bei 1,1410 und 1,1350 wahrscheinlich in naher Zukunft getestet werden.
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Die am 3. September veröffentlichten makroökonomischen Daten aus den USA zeigten eine stärkere Konjunktur im Dienstleistungssektor bei gleichzeitig anhaltend schwacher Beschäftigungsentwicklung. Die Unternehmen entlassen nur wenige Mitarbeiter, die Auftragseingänge steigen stark an, dennoch schrumpft die Beschäftigung im Dienstleistungssektor weiter. Gleichzeitig melden die Unternehmen den stärksten Preisdruck bei den Vorleistungen seit fast vier Jahren. Für die Geldpolitik ist daher die Divergenz zwischen Nachfrage, Beschäftigung und Preisen das zentrale Thema.
Mehr lesen →Viele Anfänger glauben, dass die Tageszeit keine Rolle spielt, wenn sie erst einmal ein gutes Handels-Setup gefunden haben. Doch die Märkte verhalten sich nicht zu jeder Stunde gleich. Die Anzahl der aktiven Händler ändert sich, das Handelsvolumen ändert sich, die Volatilität ändert sich, und sogar die Qualität der Kursbewegungen kann unterschiedlich sein. Ein Setup, das während einer aktiven Handelssitzung gut funktioniert, kann sich einige Stunden später völlig anders verhalten. Aus diesem Grund achten erfahrene Trader nicht nur darauf, was sie handeln möchten. Sie achten auch darauf, wann sie es handeln.
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