Der Dollar-Index erholte sich nach einem zweitägigen Rückgang, beflügelt durch eine Rede von US-Präsident Trump. Trotz des jüngsten Rückgangs bleibt der technische Ausblick insgesamt neutral bis bullisch.
USD-Dynamik durch Trumps Rede zum Iran beflügelt
Der Dollar-Index erholte sich nach einem zweitägigen Rückgang, beflügelt durch eine Rede von US-Präsident Trump, die die Hoffnungen auf eine rasche Lösung des militärischen Konflikts mit dem Iran dämpfte. „Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie zurück in die Steinzeit bringen, wo sie hingehören“, sagte Trump. Diese Rhetorik stärkte den US-Dollar, da Anleger angesichts der eskalierenden Spannungen nach einem sicheren Hafen suchten. Zudem stützten robuste US-Konjunkturdaten die Aufwärtsdynamik.
Das sollten Sie für den Rest der Woche im Auge behalten
Der US-Dollar könnte in den kommenden Handelstagen einer erhöhten Volatilität ausgesetzt sein, beeinflusst durch bevorstehende US-Arbeitsmarktdaten, die die Geldpolitik der Fed beeinflussen könnten. Nach besser als erwarteten Berichten zu den US-ADP-Arbeitsmarktdaten, den Einzelhandelsumsätzen und dem ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe warten Marktteilnehmer und Investoren gespannt auf die Beschäftigungszahlen am Freitag. Darüber hinaus bleiben die aktuellen geopolitischen Entwicklungen und Neuigkeiten zum Krieg wichtige Faktoren, die es zu beobachten gilt.
Technischer Ausblick für den USD
Aus technischer Sicht behält der USD trotz des jüngsten Rückgangs seinen Aufwärtstrend bei und bildet weiterhin höhere Hochs. Auf längeren Zeitrahmen dominieren weiterhin die Bullen. Derzeit notiert der DXY über der 100-Marke. Der unmittelbare Widerstand wird bei 100,30 erwartet, wobei ein potenzieller Ausbruch auf die nächste Widerstandszone bei 100,60 bis 100,70 abzielen könnte.
Auf der Unterseite liegt die wichtige Unterstützung bei 99,30; ein Tagesschlusskurs unterhalb dieses Niveaus könnte eine bärische Wende signalisieren, was möglicherweise zu einem weiteren Rückgang in Richtung 99,00 bis 98,80 führen könnte.
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Wenn vom Federal Reserve System die Rede ist, denken die meisten Menschen an Sitzungen des Offenmarktausschusses (FOMC), Diagramme mit Zinssätzen und Pressekonferenzen, die die Aktienmärkte bewegen. Die Steuerung des Geldpreises ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Hinter den Kulissen dieser Institution verbirgt sich ein komplexer Apparat, der nicht nur die Wirtschaft der Vereinigten Staaten, sondern auch die Stabilität des globalen Handels grundlegend beeinflusst. In Wirklichkeit fungiert die Fed als Hauptarchitekt der finanziellen Realität, deren Entscheidungen das Umfeld für alle prägen, die Kapital auf dem Markt einsetzen.
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Die gängige Vorstellung davon, wie Finanzmärkte funktionieren, beruht oft auf einer vereinfachten Sichtweise des Kräfteverhältnisses zwischen Käufern und Verkäufern. Häufig wird behauptet, dass Preise steigen, weil der Markt von der Anzahl der Kaufwilligen dominiert wird. Diese Interpretation ist jedoch technisch ungenau und verhindert ein tieferes Verständnis der Marktdynamik. Der eigentliche Treiber des Wandels ist nicht die Anzahl der Teilnehmer, sondern das komplexe Zusammenspiel verschiedener Ordertypen und der Grad der Aggressivität, mit der diese Orders ausgeführt werden.
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