Der Goldpreis verharrt derzeit unterhalb der entscheidenden Unterstützungsmarke von 4.000 US-Dollar, da die jüngsten Erholungsversuche nahe dem Widerstand an der wichtigen Trendlinie abgeprallt sind, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer weiterhin die Marktdynamik dominieren.
Nach dem anfänglichen Rückgang erholte sich das Metall deutlich, nachdem die US-Inflationsdaten schwächer als erwartet ausgefallen waren. Die Zahlen zum Verbraucherpreisindex (CPI) dämpften die Erwartungen einer Zinserhöhung im Juli weitgehend, auch wenn der Vorsitzende der US-Notenbank, Kevin Warsh, sein Bekenntnis zur Preisstabilität bekräftigte. Die Aufwärtsdynamik ließ jedoch nach, und das Metall sah sich am Donnerstag erneut Verkaufsdruck ausgesetzt, wodurch es sich in Richtung des unteren Endes seiner jüngsten Handelsspanne zurückzog.
Dynamik lässt angesichts erneuter Spannungen im Nahen Osten nach
Das Metall fiel angesichts erneuter Spannungen zwischen den USA und dem Iran unter die 4.000-Dollar-Marke. Die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen ließen die Nachfrage nach dem US-Dollar ansteigen und trieben die globalen Energiepreise in die Höhe. Steigende Rohölpreise haben die Inflationssorgen geschürt, was zu höheren Renditen bei US-Staatsanleihen führte und die Erwartungen verstärkte, dass die Federal Reserve ihre restriktive Geldpolitik über einen längeren Zeitraum beibehalten könnte. Zudem legte der US-Dollar nach robusten Wirtschaftsdaten weiter zu, darunter ein besser als erwartet ausgefallener Wert von 41,4 bei der Umfrage der Philadelphia Fed sowie ein Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf 208.000, was die Hoffnungen auf eine baldige geldpolitische Lockerung dämpfte.
Technischer Ausblick für Gold (XAUUSD)
Der Goldpreis stagniert derzeit unterhalb der kritischen Unterstützungsmarke von 4.000 US-Dollar, was angesichts der zunehmenden Bärenstimmung Befürchtungen vor einem anhaltenden Abwärtstrend schürt. Jüngste Erholungsversuche wurden nahe dem Widerstand an der wichtigen Trendlinie abgewehrt, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer weiterhin die Marktdynamik dominieren.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, bleibt das Edelmetall anfällig für weitere Kursverluste, wobei die erste Unterstützung voraussichtlich bei etwa 3.970 $ liegt. Anhaltender Verkaufsdruck könnte die Preise weiter nach unten in die sekundäre Unterstützungszone zwischen 3.940 $ und 3.920 $ drücken. Auf der Oberseite ist ein entscheidender Schlusskurs über 4.100 $ erforderlich, um den Abwärtsdruck zu mildern. Ein nachhaltiger Durchbruch über dieses Niveau könnte den unmittelbaren Abwärtstrend abschwächen und möglicherweise eine breitere Erholung in Richtung des Bereichs von 4.200 $ bis 4.240 $ unterstützen.
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