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Geopolitische Spannungen haben Schockwellen über die globalen Märkte gesendet

Die Märkte waren den ganzen Monat über von Volatilität geprägt. Mit Blick auf die kommende Woche werden die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und die Inflationssorgen weiterhin die wichtigsten Faktoren sein, die die Marktentwicklung beeinflussen.

Mar 24, 2026
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Die Aktien- und Edelmetallkurse sind am frühen Montag weltweit aufgrund der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten eingebrochen, was zu massiven Verkäufen führte. Die Märkte erholten sich jedoch leicht, nachdem US-Präsident Trump das Verteidigungsministerium angewiesen hatte, alle Militärschläge gegen iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur um fünf Tage zu verschieben.

Die jüngsten geopolitischen Spannungen eskalierten, nachdem Präsident Trump dem Iran ein Ultimatum gestellt hatte und dem Land 48 Stunden Zeit gab, die Straße von Hormus vollständig wieder zu öffnen. Er warnte, dass die Vereinigten Staaten iranische Kraftwerke zerstören würden, sollte Teheran dieser Aufforderung nicht nachkommen. Als Reaktion darauf warnte der Iran, dass er Vergeltungsschläge gegen regionale Infrastruktur durchführen würde, sollten die USA ihre Drohung wahr machen.

Gold stürzt ab, während der Dollar zulegt

Der Dollar-Index zeigte sich am Montagmorgen stabil, während die Spannungen zwischen den USA und dem Iran in ihre vierte Woche gingen. Der US-Dollar setzte seinen Aufwärtstrend auf breiter Front fort, angetrieben von der Nachfrage nach sicheren Anlagen angesichts der Spannungen in der Straße von Hormus und der hawkischen Signale der US-Notenbank. Es wird erwartet, dass der Dollar seinen Aufwärtstrend in den kommenden Stunden aufgrund der eskalierenden Handelskriegsspannungen und der globalen Unsicherheit beibehalten wird.

— Die Goldpreise fielen auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten und verzeichneten einen deutlichen Rückgang, da der starke Dollar die Nachfrage nach Gold belastete. Unterdessen gaben die Rohöl-Futures gegenüber den frühen Höchstständen in Asien leicht nach. Die allgemeine Dynamik bleibt jedoch neutral bis bullisch, da die Sperrung der Straße von Hormus die Ölpreise auf einem hohen Niveau hält und die Transport- und Produktionskosten in die Höhe treibt.

Die Volatilität dürfte diese Woche hoch bleiben

Die Volatilität hat die Märkte den ganzen Monat über im Griff gehabt. Mit Blick auf die Zukunft sind die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und die Inflationssorgen weiterhin die Hauptfaktoren, die die Marktaktivität in dieser Woche beeinflussen. Gleichzeitig sind sich die Anleger über den künftigen Verlauf von Inflation und Zinsen unsicher, insbesondere nachdem alle großen Zentralbanken in der vergangenen Woche ihre Zinsen unverändert gelassen und gleichzeitig ihre Bereitschaft bekräftigt haben, Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation zu ergreifen. Die Anleger warten zudem gespannt auf die Veröffentlichung der vorläufigen Daten zum Einkaufsmanagerindex (PMI) aus Deutschland, der EU, Großbritannien und den USA am Dienstag.

 

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