Der AUDNZD stieg auf ein neues 13-Jahres-Hoch von 1,2145. Obwohl die Aufwärtsdynamik weiterhin stark ist, ist das Währungspaar auf höheren Zeitrahmen überkauft, was Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit des Aufschwungs und der Möglichkeit einer Korrektur aufkommen lässt.
Die RBA erhöhte ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,1 % und begründete dies mit anhaltendem Inflationsdruck. Die Entscheidung wurde vom 9-köpfigen geldpolitischen Ausschuss mit einer knappen Mehrheit von 5 zu 4 Stimmen gebilligt. RBA-Gouverneurin Michele Bullock erklärte, dass die Nachfrage in der Wirtschaft bereits vor der Entscheidung zur Zinserhöhung „leicht“ gestiegen sei. „Höhere Benzinpreise werden die Inflation weiter anheizen, sind aber nicht der Grund für die heutige Entscheidung“, fügte sie hinzu.Technische Prognose für AUDNZD: Steht eine Korrektur bevor?
Technisch gesehen hält die Aufwärtsdynamik an, doch weitere Kursgewinne könnten begrenzt sein. Eine Analyse auf höheren Zeitrahmen deutet auf einen möglichen Rückgang hin, sollte das Währungspaar seinen Aufwärtstrend nicht aufrechterhalten können. Trotz der starken Aufwärtsdynamik ist der Relative Strength Index (RSI) auf dem Wochenchart über 80 gestiegen, was darauf hindeutet, dass das Währungspaar extrem überkauft ist. Dies lässt vermuten, dass nach dieser starken Aufwärtsbewegung ein kurzfristiger Rückgang bevorstehen könnte.
Auf der Abwärtsseite würde ein Rückgang von höheren Niveaus zunächst 1,2100 ins Visier nehmen; darunter könnte der Kurs auf das nächste Unterstützungsniveau fallen, das bei etwa 1,2050/45 liegt. Dies ist ein Bereich, in dem wir großes Marktinteresse erwarten könnten, daher müssen wir dies genau beobachten. Sollte dieses Niveau unterschritten werden, könnte es zu einem deutlichen Rückgang kommen, möglicherweise bis auf 1,2000/1,1980. Auf der Oberseite könnte das Paar, falls sich der Aufwärtstrend fortsetzt, seine Rallye in Richtung der Angebotszone bei 1,2200 ausweiten.
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Die am 3. September veröffentlichten makroökonomischen Daten aus den USA zeigten eine stärkere Konjunktur im Dienstleistungssektor bei gleichzeitig anhaltend schwacher Beschäftigungsentwicklung. Die Unternehmen entlassen nur wenige Mitarbeiter, die Auftragseingänge steigen stark an, dennoch schrumpft die Beschäftigung im Dienstleistungssektor weiter. Gleichzeitig melden die Unternehmen den stärksten Preisdruck bei den Vorleistungen seit fast vier Jahren. Für die Geldpolitik ist daher die Divergenz zwischen Nachfrage, Beschäftigung und Preisen das zentrale Thema.
Mehr lesen →Viele Anfänger glauben, dass die Tageszeit keine Rolle spielt, wenn sie erst einmal ein gutes Handels-Setup gefunden haben. Doch die Märkte verhalten sich nicht zu jeder Stunde gleich. Die Anzahl der aktiven Händler ändert sich, das Handelsvolumen ändert sich, die Volatilität ändert sich, und sogar die Qualität der Kursbewegungen kann unterschiedlich sein. Ein Setup, das während einer aktiven Handelssitzung gut funktioniert, kann sich einige Stunden später völlig anders verhalten. Aus diesem Grund achten erfahrene Trader nicht nur darauf, was sie handeln möchten. Sie achten auch darauf, wann sie es handeln.
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