Der Dollar-Index hat sich von einem mehrwöchigen Tiefpunkt leicht erholt, wobei der gleitende 100-Tage-Durchschnitt unterhalb des Kursverlaufs für zusätzliche Unterstützung sorgt. Trotz dieser anfänglichen Erholung sollten Händler jedoch vorsichtig bleiben.
Es wird eine weitere intensive Sitzung in New York erwartet, wobei sich die Marktteilnehmer auf die Veröffentlichung des entscheidenden US-PCE-Preisindex für Februar im Laufe des Tages konzentrieren. Dieser Bericht könnte die geldpolitische Ausrichtung der Federal Reserve beeinflussen. Der Kern-PCE-Preisindex, der volatile Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt, bietet einen klareren Blick auf die zugrunde liegenden Inflationstrends. Diese Daten sind von Bedeutung, da die Federal Reserve die PCE-Inflation als wichtigen Indikator zur Steuerung ihres Inflationsziels von 2 % nutzt. Investoren werden auch andere Wirtschaftsdaten im Blick behalten, wie beispielsweise das US-BIP und die Zahlen zu den Arbeitslosenanträgen.
Aus technischer Sicht deuten die sich festigenden RSI- und MACD-Indikatoren auf eine kurzfristig bullische Stimmung hin. Händler sollten jedoch auf eine Bestätigung durch Kursentwicklung und Handelsvolumen achten. Eine wichtige Unterstützung für den USD wird im Bereich von 98,60–98,40 erwartet, der Anfang dieser Woche gehalten hat und erhebliches Marktinteresse auf sich ziehen könnte.
Auf dem Tages-Chart prallte der DXY kürzlich von der Unterstützung beim 100-Tage-SMA ab, was auf eine mögliche Fortsetzung der Erholung hindeutet, um die große Lücke zu schließen. Sollten die Bullen wieder an Schwung gewinnen, dürfte der nächste kritische Widerstand bei 99,50–99,60 liegen. Trotz dieser kurzfristigen Erholung bleibt die Marke von 100,00 die wichtigste Widerstandszone, die es zu beobachten gilt. Solange die Kurse unter dieser Marke bleiben, wird der insgesamt gemischte Trend anhalten, selbst wenn Überverkaufsbedingungen eine Erholung oder eine bullische Kursbewegung auf niedrigeren Niveaus auslösen.
Zusammenfassend sollten Händler trotz der frühen Erholung vorsichtig bleiben. Sie sollten nach eindeutigen bullischen Signalen Ausschau halten, bevor sie Long-Positionen eingehen, und auf bärische Bestätigungen warten, bevor sie Scalping-Trades gegen den Trend in Betracht ziehen.
Warnung! Dieses Material ist nicht als Anlageberatung gedacht. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Renditen. Investitionen in Fremdwährungen können Ihre Renditen aufgrund von Kursschwankungen beeinflussen. Jede Transaktion mit Wertpapieren kann sowohl zu Gewinnen als auch zu Verlusten führen. Die in diesem Material dargelegten Annahmen und Erwartungen sind lediglich Schätzungen, die möglicherweise nicht zutreffend sind und sich je nach den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen ändern können. Diese Aussagen garantieren keine zukünftigen Renditen.
Die technische Analyse macht nur einen kleinen Teil des Erfolgs an den Finanzmärkten aus, während der größere Teil von der menschlichen Psychologie bestimmt wird. Wenn Sie vor einem Monitor sitzen und entscheiden, ob Sie eine Position eröffnen sollen, findet in Ihrem Kopf ein stiller, aber entscheidender Kampf statt. Der Unterschied zwischen kühler Kalkulation und einem emotionalen Impuls ist oft nur sehr gering, doch die Fähigkeit, den eigenen mentalen Zustand in diesem einen Moment zu erkennen, unterscheidet beständige Anleger von denen, die ihr Konto nach und nach leerräumen.
Mehr lesen →Sie haben einen präzisen Plan, aber sobald sich der Markt gegen Sie entwickelt, geraten Sie in Panik und verschieben Ihren Stop-Loss. Fast jeder Anfänger kennt dieses klassische Szenario. Die willkürliche Änderung der Regeln mitten in einem offenen Trade ist jedoch keine Flexibilität, sondern ein schneller Weg, unter dem Einfluss momentaner Emotionen das gesamte Konto zu verlieren.
Mehr lesen →