Der US-Dollar tendiert weiterhin im Aufwärtstrend. Die Aufwärtsdynamik wurde durch besser als erwartete US-Konjunkturdaten und erneute Spannungen im Nahen Osten beflügelt.
Dieser erneute Konflikt hat die Nachfrage nach sicheren Anlagen erhöht und die Stärke des US-Dollars gestützt. Darüber hinaus hat der US-Dollar angesichts wachsender Erwartungen, dass die Federal Reserve die Zinsen zur Bekämpfung der Inflation anheben könnte, weiter an Stärke gewonnen.
Widerstandsfähigkeit des US-Arbeitsmarktes
Der US-Dollar hat sich stabil über der Marke von 99,00 gehalten, gestützt durch robuste Arbeitsmarktdaten. Der JOLTS-Bericht über offene Stellen im April übertraf die Erwartungen und deutet auf eine strukturelle Stärke des US-Arbeitsmarktes hin. Die Zahl der offenen Stellen stieg im April 2026 unerwartet auf 7,62 Millionen, erreichte damit den höchsten Stand seit Mitte 2024 und übertraf die Marktprognosen von 6,8 bis 6,9 Millionen deutlich.
Wichtige bevorstehende Datenveröffentlichungen
Der US-ADP-Beschäftigungsbericht und die ISM-PMI-Zahlen für den Dienstleistungssektor stehen am Mittwoch während der New Yorker Handelssitzung im Mittelpunkt und könnten die Zinsentscheidung der Federal Reserve später in diesem Monat beeinflussen. Besser als erwartete Ergebnisse könnten die Marktvolatilität erhöhen und den US-Dollar stützen. Darüber hinaus werden heute mehrere Vertreter der Zentralbank Stellungnahmen zur Geldpolitik abgeben, weshalb es wichtig ist, die Live-Updates zu verfolgen, um weitere Einblicke zu erhalten.
Technischer Ausblick für den Dollar (DXY)
Technisch gesehen deutet das Tageschart darauf hin, dass sich der Kurs weiterhin in einer Erholungsphase nach dem jüngsten Rückgang befindet, wobei die allgemeine Marktstimmung eine entscheidende Rolle bei dieser Erholung spielen wird. Während der technische Trend weiterhin aufwärtsgerichtet ist, könnte ein Versagen, die Niveaus über 99,60 zu halten, zu Gewinnmitnahmen bei Long-Positionen führen. Bei einem signifikanten Rückgang wird erwartet, dass Unterstützung im Bereich von 98,80/60 gefunden wird. Eine entscheidende Abkehr nach unten würde einen Tagesschlusskurs unter 98,00 erfordern; andernfalls dürfte sich die Aufwärtsdynamik nach einer Konsolidierungsphase fortsetzen.

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