Der Dollar zeigt weiterhin eine bemerkenswerte technische Stärke, hält sich über wichtigen Trendindikatoren und bewahrt sein Aufwärtsmomentum. Obwohl kurzfristige Indikatoren darauf hindeuten, dass die Rallye eine Konsolidierungspause einlegen könnte, deuten diese Signale lediglich auf eine vorübergehende Abschwächung der Aufwärtsdynamik hin.
Dollar-Rückgang nach schwachen ISM-Daten
Der US-Dollar startete positiv in den Juli. Der Index verzeichnete am frühen Dienstag nach anfänglichem Abwärtsdruck einen deutlichen Anstieg, doch diese Dynamik ließ nach der Veröffentlichung eines schwächer als erwartet ausgefallenen ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe nach. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe lag bei 53,3 und damit unter den erwarteten 54,0 sowie unter dem Mai-Wert von 54,0, was auf eine leichte Verlangsamung der US-Industriekonjunktur hindeutet. Unterdessen deutete der neue Vorsitzende der US-Notenbank, Warsh, unter Verweis auf nachlassende Inflationsrisiken an, dass der Bedarf an einer sofortigen restriktiven geldpolitischen Reaktion geringer sei.
Mit Blick auf die Zukunft dürfte der am Donnerstag erscheinende US-Arbeitsmarktbericht für Juni ein entscheidender Faktor für die kurzfristige Entwicklung des Dollars sein. Zudem beobachten Anleger aufmerksam die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in Katar und hoffen auf einen dauerhaften Waffenstillstand, auch wenn direkte Verhandlungen zwischen den Parteien nicht erwartet werden.
Technischer Ausblick und Zusammenfassung zum Dollar
Technisch gesehen behält der US-Dollar-Index (DXY) einen Aufwärtstrend bei, der durch eine Reihe höherer Hochs und höherer Tiefs gekennzeichnet ist, was den positiven Ausblick stützt. Allerdings ist vor der nächsten Aufwärtsbewegung eine kurzfristige Korrektur wahrscheinlich. Sollte sich die Konsolidierung fortsetzen, ist ein Rückgang in Richtung der Niveaus von 101,00 und 100,70 nicht auszuschließen. Auf der Oberseite erfordert ein anhaltendes bullisches Momentum, dass der Index die Widerstandszone von 101,80 bis 102,00 durchbricht.
Der Dollar zeigt weiterhin bemerkenswerte technische Stärke, hält sich über wichtigen Trendindikatoren und bewahrt sein Aufwärtsmomentum. Obwohl kurzfristige Indikatoren darauf hindeuten, dass die Rallye für eine Konsolidierung pausieren könnte, deuten diese Signale lediglich auf eine vorübergehende Abschwächung der Aufwärtsdynamik hin. Folglich könnte dem nächsten Aufwärtstrend eine Phase gesunder Konsolidierung vorausgehen. Insgesamt bleibt der allgemeine Trend positiv, solange der Greenback seine neu etablierten Unterstützungsniveaus verteidigt.
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Der Bericht über die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft (Non-Farm Payrolls, NFP) für Juni soll am Donnerstag um 12:30 Uhr GMT veröffentlicht werden – aufgrund des bevorstehenden US-Unabhängigkeitstags einen Tag früher als üblich.
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